
Hier werden nach und nach Test und Erfahrungsberichte über die Motorräder unserer Stammtischmitglieder zu finden sein.
Erfahrungsbericht Pan-Euopean ST 1300 mit ABS und CBS
Im Juni 2003 bestellte ich nach einer Probefahrt, die mich von den Fahreigenschaften überzeugte, meine Honda Pan European ST 1300 mit ABS, CBS und 2 geregelten KAT´s, die Ende Juli ausgeliefert wurde. Aufgrund von Schwierigkeiten bei Geschwindigkeiten ab 140 km/h -schwimmendes Heckteil, von denen Pan-Fahrer immer wieder berichteten -, wurde die ST 1300 von Honda eine ganze Zeit nicht mehr ausgeliefert. Ich bekam dann eine der ersten überarbeiteten Maschinen und habe bis heute (fast) nur Gutes zu berichten.
Aber beginnen wir erst einmal mit dem, was nicht 100%ig ist bzw. war:
Die Ablagefächer rechts und links in der Verkleidung, von denen das linke für den Einbau eines Autoradios vorgesehen und abschließbar ist, wurden durch die Motor- Wärmeabstrahlung so aufgeheizt, dass man weder ein Handy noch sonst etwas hineinlegen konnte (Schokolade z.B. wäre gut gekommen). Abhilfe habe ich geschaffen, indem ich die Verkleidung abgebaut und die Ablagekästen von der Motorseite mit Styropor, das mit einer Alufolie bezogen ist ( kann in jedem Tapetengeschäft gekauft werden), verkleidet habe. Heute kann ich mein Handy hineinlegen, ohne dass es heiß wird. Der Fehler, dass ich nach einer Standzeit von ca. 2 Wochen im Sommer und 1 ½ Wochen im Winter die ST 1300 wegen der entladenen Batterie anschieben musste, war auch nach einem Batteriewechsel nicht behoben. Erst nachdem die Honda-Werkstatt im Oktober d.J. das Steuergerät für das ABS ausgewechselt hat - das permanent Strom zog und die Batterie entlud - ist der Fehler behoben. Ein langsam fahren bei ca. 30 km/h auf schlechtem Straßenuntergrund (Kopfsteinpflaster, Teerausbesserungen, kleinere Schlaglöcher) ist schlecht möglich, weil das Gas sehr schlecht zu dosieren ist, was ruckendes Fahren zur folge hat..
Da ich die Pan häufiger auf einem Hänger transportiere, vermisste ich auch Befestigungspunkte für Spanngurte; denn am Lenker ist ein Abspannen zwar möglich, aber nicht unbedingt empfehlenswert. Ebenso gab es hinten keine Punkte, an denen man die Pan vernünftig abspannen konnte. Auch für diese Probleme habe ich Lösungen gefunden.
Auf Wunsch Anforderung der Beschreibung unter: m.schmülling@arcor.de
Das Beste aber ist:
Man kann stundenlang und viele hundert Kilometern fahren, ohne zu ermüden. Die Sitzpositionen für den Fahrer, die 3-fach verstellbar ist, und für die Sozia sind einfach hervorragend. Nach mittlerweile 15.000 gefahrenen Kilometern bin ich ein sehr zufriedener ST 1300-Fahrer. Auch bei der werksseitig angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h - schneller bin ich noch nicht gefahren, obwohl noch mehr möglich ist - liegt sie noch hervorragend auf der Bahn und ist sehr gut zu beherrschen. Sehr lobenswert ist die Wirkungsweise des CBS. Die auf das Vorder- und Hinterrad verteilten Bremskräfte habe ich bisher nur als angenehm und noch nie als störend empfunden. Bei zügigster Fahrweise liegt der Verbrauch bei ca. 7 Liter und beim gemütlichen Überlandfahrten bei knapp unter 5 Liter Super bleifrei. Die Werkstattkosten, z.B. für Inspektionen, sind bei Honda sehr moderat. Es ist eine fantastische Reisemaschine, mit der man gerne und gut unterwegs ist, mit der aber auch Schräglagen Spaß machen und die trotz ihrer 325 kg sehr gut zu Händeln ist. Die ST 1300 begeistert mich so, dass ich sie jederzeit wieder kaufen würde.
Bericht von Manfred.S.
Baujahr: 2002
Hubraum: 1000ccm
Als ich mich dazu entschlossen hatte ein neues Motorrad anzuschaffen, ging es
mir darum ein tourentaugliches, die Sitzhaltung eher aufrecht und Gepäck- und
Soziataugliches Motorrad auszusuchen. Einen geregelten Katalysator sollte es
auch noch haben (man weiß ja nie was noch Steuermäßig auf uns zukommt) Schnell
hatte ich 4 Modelle auf meiner Liste. BMW R1150R, Suzuki V-Strom, Triumph Tiger,
Yamaha TDM 900. Auf gings zu den diversen Probefahrten. Zuerst die BMW, nach
einer Probefahrt (4 Stunden) habe ich sie zum Händler zurückgebracht mit dem
Ergebnis das diese Wahl nichts für mich ist. Die Maschine hatte über das gesamte
Drehzahlband Vibrationen sowohl in den Fußrasten als auch im Lenker. Die
nächste Probefahrt sollte mit der Triumpf Tiger sein. Nach dem ersten
Probesitzen musste ich leider feststellen, das ich mit 1.81m für diese Maschine
leider zu klein gewachsen bin. Also direkt weiter zum Yamaha-Händler und die
Yamaha TDM 900 gefahren. Diese hat mir sehr gut gefallen, das einzige was ich an
diese Maschine als Verbesserungsfähig bemängelte war der Windschutz. Nun war da
noch die Suzuki V-Strom. Die Vorführmaschine war gleich mit einer Tourenscheibe
ausgerüstet. Die Probefahrt wurde dann auf 3 Stunden festgelegt. Schon nach den
ersten Metern dachte ich, hier passt alles. Trotz der üppigen Ausmaße ist die
V-Strom sehr handlich, das Schmuckstück der Maschine ist aber ganz klar der
Motor. Er hat in jeder Lage genügend Druck. Ab 2000 U/min zieht er ohne ein
spürbares Loch durch.
Nach dieser Probefahrt stand fest, das ist meine Maschine. Als Zubehör orderte
ich gleich die Tourenscheibe, den Mittelständer (ist mir unverständlich das der
nicht Serienmäßig ist) und das Gepäcksystem.
Technische Daten
Motor:
Leistung 72 kW(98PS) bei 7600U(min, max. Drehmoment 101Nm bei 6400U/min,
Flüssigkeitsgekühlter 90-Grad-V2-Viertaktmotor, Hubraum 996ccm, Bohrung x Hub
98,0 x 66,0 mm, Verdichtung 11,3:1, je vier über zwei oben liegende Nockenwellen
und Tassenstößel betätigte Ventile (dohc), Nass-Sumpfschmierung, elektronische
Saugrohreinspritzung, d=45mm, geregelte Dreiwege-Katalysatoren,
Sekundärluftsystem, digitale Kennfeldzündung, Drehstromlichtmaschine 350W,
Batterie 12 V/12Ah, E-Starter
Kraftübertragung:
Primärantrieb über Zahnräder, Sekundärantrieb über O-Ring-Kette, hydraulisch
betätigt Mehrscheiben-Ölbadkupplung, Sechsgang-Getriebe
Fahrwerk:
Brückenrahmen aus Leichtmetall-Guss-Profilen und Vierkantrohren,
Rahmen-Stahlheck angeschraubt. Vorn 43-mm-Telegabel, hinten
Leichtmetall-Zweiarmschwinge mit progressiv angelenktem Zentral-Federbein,
Federbasis und Zugstufen-Dämpfung einstellbar, Federweg v./h. 160/159 mm,
LM-Gussräder, vorn 2.50 x 19, hinten 4.00 x 17, Serienbereifung Bridgestone
TW101/152, vorn 110/80 R 19, hinten 150/70 R 17, vorn zwei
Doppelkolben-Schwimmsattel-Scheibenbremsen, d= 310 mm, hinten eine
Einkolben-Schwimmsattel-Scheibenbremse, d= 260 mm
Maße und Gewichte:
Leergewicht fahrfertig (ohne Koffer) 233 kg,
zul. Gesamtgewicht 440 kg,
Zuladung 207 kg,
Tankinhalt 22 l
Yamaha XJR 1300
MAGENKRIBBELN
Kaum eine Typenbezeichnung ist an Stammtischen so bekannt wie das Kürzel XJR.
Gemeint ist damit die imposante Yamaha XJR 1300.Die Dicke
Schön, die seidige Laufkultur des luftgekühlten Reihenvierzylinders,
Startverhalten und Durchzug sind ok. Nach wie vor begeistert der ungemein
kräftige Antritt bereits aus untersten Drehzahlen. Die Gasannahme ist spontan,
aber nicht empfindlich sensibel. Von nervigen Lastwechselreaktionen bleibt der
Fahrer weitestgehend verschont. Bei moderaten 6.500 /min steht das maximale
Drehmoment von 104 Nm an. Das breite nutzbare Drehzahlband erleichtert es dem
Fahrer, beim gemütlichen Kurvenswingen eine der schönsten Seiten des
Motorradfahrens auszukosten. Vibrationen sind allenfalls zwischen 3.000 und
4.000 /min spürbar. Der Motor ist ein Sahnestück. Angesichts der Drehmomentfülle
ist das Fünfgang-Getriebe völlig ausreichend. Zwar lässt sich der erste Gang
nicht immer ganz geräuschlos einlegen, doch flutschen die restlichen Fahrstufen
leise und exakt durch.
In der Praxis hält man sich meist im vierten und fünften Gang auf. Doch ist die
XJR kein Leichtgewicht. Immerhin wollen fahrfertig 260 Kilogramm bewegt werden.
Das Kurvenverhalten ist angenehm neutral. Kein Kippeln, kein Eiern - zumindest
solange man es nicht übertreibt. Schnelle Topspeed-Einlage bis knapp über 220
km/h sind problemlos möglich, doch fühl sich das Big Bike unter solchen
Bedingungen unwohl und empfänglich für Störeinflüsse. (Auch der Fahrer--sehr
viel Gegenwind! Klar bei einem Naked Bike)
Die eigentliche Achillesferse ist die dabei noch immer zu weiche Grundabstimmung
des Fahrwerks, speziell der in Federbasis verstellbaren Telegabel. Schnell
aufeinander folgende Unebenheiten quittiert sie mit stuckrigem
Ansprechverhalten. Die beiden Öhlins-Dämpfer mit Ausgleichsbehälter sehen am
Heck fein aus, sprechen sensibel an und sind in Vorspannung sowie Dämpfung
einstellbar.
Die Ergonomie ist so ausgelegt, dass man auch lange Strecke bequemst zurücklegen
kann. Bis gut 180 km/h lassen sich selbst ohne Verkleidung passable
Reiseschnitte erreichen. Darüber nimmt der Winddruck doch Kräftezehrende Ausmaße
an. In Verbindung mit dem 21 Liter fassenden Tank sind bei einem
Durchschnittsverbrauch von 7,1 Liter Super/100 km theoretisch knapp 300
Kilometer machbar. Wer beherzt am Gasgriff dreht, wird jedoch kaum unter 8,5
Liter(10L) verbrauchen. Die beiden Vierkolben-Festsättel am Vorderrad sind
bekannt für ihr hohes Leistungsniveau. Wer ordentlich verzögern will, muss
jedoch auch kräftig zupacken. Anders die Solo-Scheibe am Hinterrad, die sich mit
niedrigen Bedienungskräften wunderbar dosieren lässt und besonders im
Zweipersonenbetrieb gern mitgenutzt wird.
In technischer Hinsicht hinterlässt die Yamaha XJR 1300 trotz ihres
luftgekühlten Motors einen frischen und modernen Eindruck. Den saloppen
Trinksitten wird auch in Zukunft nicht so leicht beizukommen sein: 1.251 ccm
Hubraum, 260 kg Gewicht und eine ungünstige Aerodynamik fordern bei schneller
Fahrt nun mal ihren Tribut.
Jedem das Seine. Buell und XJR parken nicht auf der gleichen Straßenseite.
wegen meinem Töff bin ich weder geiler, hübscher, jünger noch schlanker). Die
XJR ist ein Töff für Genießer und nicht für Stresser.
Viele Grüsse: Hans Georg
Testbericht:
Erfahrungsbericht:
März 2004, es wird Zeit sich wieder ein neues Motorrad zu zulegen. Also ab ins Internet, die alte TDM reingesetzt und gut verkauft. Jetzt muss nur noch ein neues Motorrad her. Aber welche??? Honda African Twin, wäre nicht schlecht ,aber habe ich Jahrelang gefahren und ist nicht mehr Stand der Technik. Honda Varadero, auch nicht schlecht, aber zuviel Plastik. BMW, ne muss nich sein (vielleicht mit 70 zig). Suzuki V-Strom könnt es werden. Irgendwie war ich noch nicht glücklich über meine Überlegungen, aber dann überkam es mich. Ich habe doch im Sommer 2003 die Tiger Probegefahren und war doch hellauf begeistert, also warum nicht Tiger. Problem ,ist mir eigentlich zu teuer. Trotzdem ins Internet geschaut und bei Mobile einen super Kurs gefunden. Also hin und gekauft.
Erste Ausfahrt: Einfach nur Geil,Geil,Geil,Geil,Geil,Geil,Geil,Geil,Geil,Geil,Geil,Geil,Geil,Geil,Geil,Geil,Geil,Geil,Geil,Geil,Geil. Also mit der African und der TDM war ich ja schon super zufrieden. Auch bin ich schon viele Motorräder Probe gefahren wie z.B.: Honda Varadero, Transalp, Suzuki V-Strom, Cagiva, BMW R850 Roadstar, 1150 GS, 1100 GS und 1150 RT. Aber was ich hier erleben durfte übertraf sämtliche Vorstellungen.
Ok, bisschen groß ist sie ja für mich. Aber mit ein paar kleinen Tricks kann man sie auch mit 173 cm gut bewältigen. Zuerst ging es auf die Autobahn Richtung Bergisches Land. Wenn wir schon auf der Bahn sind, dann geben wir doch mal Gas, dachte ich mir so. Woow, was ist denn das?? Die drei Zylinder entfalten plötzlich ungeahnte Kräfte. Ruckzuck war die Nadel über 200 Km/h und ehe ich versah war ich schon da, im Bergischen. Auch das Fahrwerk zeigte keine Mucken und lag sehr stabil. Aber es gab doch etwas was mich fürchterlich störte, und zwar der laute Geräuschpegel vom Wind hinter der Scheibe. Das hätte man besser lösen können. Auch die große Scheibe aus dem Zubehör bringt keine große Verbesserung.
Nun sind wir im Bergischen angekommen und es heißt für die Tiger sich mal im Kurvenreichen Territorium sich zu beweisen. Und wieder zeigte sich ein Lächeln auf meinen Gesicht ab. Die Spurtreue in der Kurve war ich gar nicht so gewohnt. Es machte richtig Spaß eine Kurve nach der anderen zu nehmen. Ich konnte gar nicht mehr aufhören. Erst als mein Bruder mit lauten Hupen und der Gestik "Kaffee trinken" neben mir fuhr kam ich in die Gegenwart zurück. Nach einer kurzen Kaffeepause drängelte ich schon wieder zu weiterfahrt.
Wir fuhren nun durch die Stadt Richtung Heimat um auch die letzte Prüfung auszuführen. Hier habe leider was an der Tiger auszusetzen. Zuerst die Höhe (Ok, kann Tiger nix für das ich so klein bin) aber es bedarf schon einige Techniken sie sauber zu jonglieren. Auch wurde der Motor nun sehr schnell warm, so dass der Kühlerventilator öfters anspringen musste. Auch die Kupplungshand tat mir ein bisschen weh, weil doch ein gehöriger Kraftaufwand nötig ist um die Kupplung zu betätigen. Nun ging es zur Tränke. Also Tank gefüllt und nachgerechnet. 5,8 Liter auf 100 Km ist eigentlich ein Ok Wert. Könnte etwas weniger sein.
Zuhause angekommen wurde natürlich erstmal ein persönliches Fazit gezogen.
Bewertung wie in der Schule:
Also der Gesamteindruck von der Triumph Tiger 955 i ist gut
LG Tourendeddy
Eigene Erfahrung mit der TDM-900 - Baujahr 2002
Um es gleich vorweg zu sagen, die neue
TDM 900 ist sicherlich die beste TDM, die je gebaut wurde. Gegenüber dem 850er
Modell ist fast alles erneuert worden, trotzdem ist und bleibt sie weiterhin
eine TDM.
Da wären z.B.
Der TDM 900 Motor. Ein komplett neuer Flüssigkeitsgekühlter Parallel-Twin mit zwei oben liegenden Nockenwellen und Fünfventiltechnik, er bringt mehr Leistung und ein höheres Drehmoment. Verbrauch und Abgas-Schadstoffe wurden erheblich reduziert. Das Mehr an Hubraum gegenüber der 850er bedeutet auch eine Leistungssteigerung von ca. 11% , ca.89,6 Nm und eine Leistungserhöhung von ca. 5% auf 63,6 KW, im unteren und mittleren Drehzahlbereich entsteht dadurch ein etwas besseres Leistungsniveau, welches sich beim Fahren durchaus bemerkbar macht. Die inneren Bauteile wurden leichter und trotzdem stabiler ausgelegt und die Kolben laufen erstmals in keramisch beschichteten Zylinderlaufbahnen. Auslassventile, Kurbelwelle und Nockenwelle wurden verbessert. Die Hubzapfen der Kurbelwelle wurden um 270 Grad versetzt.
Das Modell bekam ein neues Sechsganggetriebe mit neuer Kupplung, was die Schaltbarkeit verbessert, aber ein leichtes Krachen beim Einlegen des 1.Ganges ist dennoch geblieben, soll sich aber nicht auf die Haltbarkeit auswirken.
Die 900er bekam auch eine elektronisch geregelte Kraftstoffeinspritzung, was den Kraftstoffverbrauch deutlich reduziert. ( ich fahre sie bei ca. 5-5,5 Liter) Des Weiteren hat die 900er ein Sekundärluftsystem und einen geregelten Kat bekommen, was unserer Umwelt sehr zugute kommt.
Die Auspuffanlage ist komplett neu und aus Edelstahl gefertigt. Dazu bekam die Neue einen Aluminium-Rahmen, eine neue Schwinge und ein demontierbares (schraubbar) Heck.
Die Teleskopgabel wurde auch verbessert (Standrohre jetzt 43mm). Die Einstellmöglichkeiten an Gabel und Zentralfederbein sollten nun mehr als ausreichend sein. Das Zentralfederbein ist komplett neu. Die Bremsen stammen von der bekannten R1, haben eine gute Bremsleistung und sind gut zu dosieren.
Die neue Verkleidung lässt die 900er noch frecher aussehen und bietet einen guten Wind und Wetterschutz. Der Tank hat ca. 20 Liter Fassungsvermögen. Für den Piloten bietet das neue Cockpit eine ausreichende Kontrolle und beschränkt sich auf das wesentliche. Es hat einen großen Drehzahlmesser (rund) , einen Digitaltacho mit Digitaluhr, Ölstandskontrolleuchte, Kraftstoffanzeige, Kühltemperaturanzeige und zwei Tageskilometerzähler (Trippmaster).
Die Fahreigenschaften der neuen TDM 900 sind als sehr gut zu bezeichnen. Ich habe sie nun schon einige Tausend Km gefahren und sie macht mir jeden Tag immer wieder von neuem Spaß. Die 900er hat aus meiner Sicht einen sehr hohen Gebrauchswert, es macht einfach Freude mit ihr unterwegs zu sein, egal ob kurvenreiche Landstraßen oder auf der Autobahn. Der Fahrer findet auf Ihr eine gute entspannte Sitzposition vor, so dass man auch Langstrecken bewältigen kann, man ist nach mehreren Stunden im Sattel weder erschöpft noch sonst wie körperlich verspannt.
Ich würde dieses Motorrad jederzeit wieder kaufen, hoffe aber dass es noch lange halten wird.
Ich verstehe die behutsame Modellpflege von Yamaha jetzt viel besser und glaube zu wissen, dass Yamaha die Wünsche der Kunden sehr ernst nimmt. Dieses Bike ist für die nächsten 10 Jahre entwickelt worden, sehr viel gibt es da nicht mehr zu verbessern. Aber wo Licht ist, da ist auch ein wenig Schatten.
Was mir nicht gefällt, ist die umständliche Ölstandkontrolle mittels Messstab, auch ist neues Öl sehr umständlich einzufüllen. Dann sollte man über ein ABS-System bei den Bremsen nachdenken. Die beiden Außenspiegel sind zu kurz geraten, so dass man zu wenig von hinten sieht. Ich habe sie um ca. 40mm verlängert, was dann ausreichende Besserung ergab. ( TDM-Hans hat die Teile gefertigt, wofür ich Ihm sehr dankbar bin, ich werde darüber gesondert berichten auf meiner Homepage, www.Dragonbiker.de)
Ein 2.Abblendlicht wäre auch sehr angebracht, dadurch würde dieses Bike ab Werk auch nicht viel teurer.
LG.Dragonrider